Beiträge von kk

    Nein, an Debian liegt das nicht.


    Zuerst müssen Sie die Verwaltung der einzelnen Dienste aktivieren (Serververwaltung -> Web/Mail/Datenbanken/...). Siehe Handbuch.


    Anschließend können Sie im einfachsten Fall unter "Mein Hosting" einen Hostingvertrag anlegen. Dem können Sie dann Domains hinzufügen, und somit danach auch E-Mail-Adressen, Datenbanken etc. anlegen.

    Ich vermute mal so was wie "push to deploy".
    Auch das ist aktuell mit Hausmitteln bereits realisierbar (Stichwort: "post-receive hook"), eine Integration in die GUI steht aber schon auf der Wunschliste.

    DNS-Validierung kann die Bereitstellung beschleunigen


    Nicht wirklich. Auf die Geschwindigkeit der Zonen-Updates (vom Master zu den Secondaries) hat man nur begrenzt Einfluss - das kann u.U. länger dauern als ein Webserver-Reload.


    Zitat

    die Reloads der Webserver reduzieren


    Das möchten wir mittelfristig ohnehin anders lösen (komplett ohne Webserver-Reload).


    Zitat

    und auch Zertifikate bereitstellen, wenn http://example.com deaktiviert ist und nur https aktiv ist.


    Da ist ein Argument für DNS-Validierung, nicht aber für Wildcard-Zertifikate. ;)

    Hallo,


    die PHP-Pakete für Debian/Ubuntu wurden auf die Versionen 5.6.35, 7.0.29, 7.1.16 und 7.2.4 aktualisiert.


    Diese Pakete installieren erstmals in /etc/liveconfig/lua.d/php##.lua Scripte zur automatischen Registrierung - diese werden ab LiveConfig v2.6 berücksichtigt. Details dazu sowie zur Kompatibilität mit bestehenden Anweisungen in custom.lua folgen in einem separaten Beitrag.
    Künftig muss man "zusätzliche" PHP-Versionen aus dem LiveConfig-Repository also nicht mehr manuell in einer custom.lua registrieren - das geschieht dann automatisch bereits während der Installation.


    Viele Grüße


    -Klaus Keppler

    Wildcard-Zertifikate sind aktuell mit LiveConfig nicht möglich.
    Hierfür muss die Domainvalidierung per DNS erfolgen (d.h. die betroffene Domain muss durch LiveConfig im DNS verwaltet werden). Aktuell unterstützt LiveConfig noch keine DNS-Validierung für Let's Encrypt (ist aber geplant, zusammen mit einer offeneren SSL-Schnittstelle - mehr dazu wenn das soweit fertig ist).


    Uns ist bislang auch kaum ein sinnvoller Anwendungsfall für Wildcard-Zertifikate bekannt. Aus Serversicht es es völlig egal, ob für jede gewünschte Subdomain ein einzelnes Zertifikat angelegt wird, oder ob ein Wildcard-Zertifikat für mehrere Subdomains genutzt wird.


    Viele Grüße


    -Klaus Keppler

    So ungern ich Ausnahmen pflegen und dadurch die Großen bevorzugen möchte (die definieren ja auch keine Ausnahmen für uns!) - auf das wird's rauslaufen müssen.


    Ich stelle dann mal ganz kätzerisch die Frage, ob diese Blacklists jeweils so geeignet sind. Eigentlich sollte dann z.B. Spamcop mal eine Ausnahme für T-Online definieren.


    Am schrecklichsten finde ich persönlich derzeit die IronPort-Sache von Cisco (https://www.talosintelligence.com/). Damit haben wir derzeit die größten Probleme - am einen Ende sitzen (oft kommunale :p) Kunden, die sich so ne IronPort zur Spam-Abwehr anschaffen aber die dann quasi unkonfiguriert mit "FooBar"-Standard-Zertifikaten betreiben, am anderen Ende fühlt sich niemand Verantwortlich für's Blacklisting oder De-Listing (es gibt da schlicht keine Ansprechpartner, keine Dokumentation und keine Verantwortung... ein Blacklisting erfolgt scheinbar willkürlich...).
    So, das musste mal raus... :mad:

    Aktuell sehen die smtpd_client_restrictions ja etwa so aus:

    Code
    smtpd_client_restrictions =
        permit_mynetworks,
        check_sasl_access hash:/etc/postfix/sasl_access,
        permit_sasl_authenticated,
        reject_invalid_hostname,
        reject_unknown_reverse_client_hostname,
        reject_rbl_client ix.dnsbl.manitu.net


    Ich schlage vor, dass wir nach "permit_sasl_authenticated" noch eine (manuell pflegbare) Liste für's Server-Whitelisting aufnehmen:

    Code
    smtpd_client_restrictions =
        permit_mynetworks,
        check_sasl_access hash:/etc/postfix/sasl_access,
        permit_sasl_authenticated,
        [COLOR=#ff0000][B]check_client_access hash:/etc/postfix/client_exceptions,[/B][/COLOR]
        reject_invalid_hostname,
        reject_unknown_reverse_client_hostname,
        reject_rbl_client ix.dnsbl.manitu.net


    Diese Liste enthält dann die IP-Adressen oder Hostnamen von Servern, die man immer durchlassen möchte, z.B.:

    Code
    mailout01.t-online.de OK
    mailout02.t-online.de OK
    ...


    wobei statt "OK" evtl. ein "DUNNO" angebracht wäre, das müssten wir noch testen. Schließlich sollen die restlichen Prüfungen (insbes. Antivirus) ja weiterhin ausgeführt werden.

    Dann macht es aber vermutlich mehr Sinn, eine separate Liste mit "Blacklisting-Ausnahmen" zu pflegen, statt die DNS-Whitelist dafür zu verwenden.
    DNS-Whitelists sind i.d.R. weniger dynamisch als Blacklists, daher macht es IMHO schon Sinn, akute Spam-Fluten weiterhin über Blacklists abzuhalten.


    Wir schauen uns die Postfix-Konfiguration mal an, mir schwebt da so was wie "/etc/postfix/blacklist-exceptions.db" vor, in die man dann (manuell) die auszunehmenden Mailserver eintragen kann.

    Die Idee hinter der aktuellen Konfiguration ist wie folgt:

    • Ein Server, der auf einer Blacklist steht, wird grundsätzlich abgelehnt.
      Es ist nicht vorgesehen, einzelne Ausnahmen zu schaffen. Steht ein Server auf einer Blacklist, dann wird er auch an andere Mailserver nicht senden können - Ausnahmen verkomplizieren die Sache dann erheblich.
    • Danach greift das Greylisting.
    • Ausnahme: wenn ein Server auf einer DNS-Whitelist geführt wird, dann wird das Greylisting übersprungen. Ziel hierbei ist, unnötiges Greylisting "bekannter" Mailserver (gmail, GMX, usw.) zu verhindern.


    Aus diesem Grund kann man die DNS-Whitelist im LiveConfig auch nur dann pflegen, wenn Greylisting aktiviert ist.

    Gab es dann aber nicht das Problem das die Sachen überschrieben wurden wenn jemand die Urlaubsfunktion von LC genutzt hat?


    Das wird weiterhin bestehen (LiveConfig überschreibt für den Autoresponder die Sieve-Datei).
    Aber:

    • man kann den Autoresponder im LiveConfig deaktivieren (ist dann sinnvoll, wenn alles per ManageSieve gepflegt wird)
    • wir haben vor, im erweiterten Postfach-Tab auch eigene Sieve-Regeln hinterlegen zu können - das wird aber noch bis mind. Herbst warten müssen (der Zeitplan ist bereits recht voll)


    Aktuell (v2.5.3) gibt es übrigens noch das Problem, dass beim Aktualisieren von Postfacheinstellungen durch LiveConfig eventuelle ManageSieve-Scripte in manchen Fällen deaktiviert werden, das ist in v2.6.0 behoben (das tritt dann auf, wenn ManageSieve einen Symlink auf's Sieve-Script erstellt - LC prüfte wiederum nur, ob das eine "echte" Datei ist).

    Auch dieses Jahr ist LiveConfig wieder Partner auf dem CloudFest (ehemals "WHD.global" bzw. "WorldHostingDays").
    Vom Dienstag 13.03. bis Donnerstag 15.03. finden Sie uns im Foyer am Stand H09.
    Einen Lageplan sowie kostenlose Eintrittskarten gibt's unter
    https://www.liveconfig.com/de/veranstaltungen/cloudfest-2018


    An unserem Stand stehen wir für alle Fragen rund um LiveConfig zur Verfügung.
    Außerdem gibt es ein paar Goodies/Swag und täglich ab ca. 17:00 richtiges Bier. ;)


    Viele Grüße & bis nächste Woche!


    -Klaus Keppler

    Das Problem ist inzwischen behoben.
    Ursache war in diesem Fall, dass die MySQL-Datenbanken nicht gelöscht werden konnten ("can't rmdir './<Datenbank>/', errno: 17"). Beim Neustart von LiveConfig wurde das wiederum nicht richtig abgefangen, so dass man hier in einer Fehlerschleife landete. Wir haben das bereits für das nächste Update mit aufgenommen.
    Der Fehler beim Löschen der Datenbank wird bislang leider nicht in der GUI angezeigt (nur im LiveConfig-Log), das werden wir auch noch ändern.


    Viele Grüße


    -Klaus Keppler