Es gibt einen Workaround: aktivieren Sie in der Konfigurationsdatei den Eintrag "library_path = ...". Wie sich gezeigt hat, wird die Konfiguration schon eingelesen, der Fehler besteht darin, dass der Standard-Wert für "library_path" nicht definiert war.
Ist im nächsten Release nun ebenfalls beseitigt.
Beiträge von kk
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Ah, ok... das Problem ist etwas kniffliger, dazu existiert hier intern auch noch ein Ticket. LiveConfig hat zu dem Zeitpunkt wenn "--init" abgearbeitet wird, die Konfigurationsdatei nicht (bzw nicht vollständig) eingelesen, und greift daher nicht auf den mitgebrachten MySQL-Client zurück. Das betrifft aber ausschließlich "--init" - der "normale" Betrieb mit einer MySQL-Datenbank klappt (was bedeutet, dass Sie sich mit dem Standard-Login admin/admin eigentlich anmelden können müssten).
Wir werden das gleich mal erledigen... -
Ok, das ist noch ein Fehler im Handbuch. Inzwischen enthält LiveConfig die notwendige MySQL-Client-Bibliothek (/usr/lib/liveconfig/libmysqlclient_r.so). Das Paket "libmysqlclient[...]" wird also (zumindest für LiveConfig) nicht benötigt.
Bekommen Sie irgendwo eine Fehlermeldung mit den o.g. MySQL-Versionscodes (50000 bzw. 60000)? -
Wenn man die Installation mit einem nicht interaktiven Debian Frontend ausführt, erfolgt keinerlei Abfrage des gewünschten Passworts [...] Wer es nicht weiss, hat dann kein Passwort gesetzt und kann LiveConfig nicht nutzen [...]
Es ist Absicht, bei der nicht-interaktiven Installation keine Eingabe zu erwarten (einige Kunden nutzen diesen Modus für die automatisierte Installation auf vServern). In diesem Fall gilt das Standard-Passwort (siehe Handbuch) - so lange, bis dieses entweder über die GUI oder über --init geändert wird.
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Zwingend notwendig wäre es sicherlich nicht, allerdings wird Courier noch recht häufig gewünscht / verwendet, schlecht wäre es daher nicht um zumindest eine Alternative zu haben.
Courier wird in einer der nächsten Versionen mit unterstützt - Ticket ist bereits geöffnet.
ZitatHab auch nochmal ein frisches System aufgesetzt und konnte es nicht mehr nachvollziehen. Muss ein temporäres Problem gewesen sein
Auch ein temporäres Problem ist ein Problem
Wir untersuchen das trotzdem weiter. Falls Sie im LiveConfig-Log (/var/log/liveconfig/liveconfig.log) irgendwelche Fehlermeldungen rund um den Zeitpunkt des nicht erfolgreichen Neustarts finden, schicken Sie mir diese bitte einfach per PM oder E-Mail (kk@keppler-it.de). Vielen Dank schonmal! -
What about Courier? Oder bleibt es bei Dovecot?
Nun, Dovecot ist schlanker, effizienter, moderner und einfacher zu konfigurieren als Courier. Bei Bedarf können wir den aber natürlich genauso integrieren. Ich nehm' das mal als "Feature Request" auf.
ZitatAchja: Wenn man liveconfig installiert rennt es ohne Lizenz. Installiert man dann allerdings Dienste wie apache php5 etc. startet liveconfig nicht bei einem restart weil er meint er findet keine Lizenz. Ist tatsächlich auch ein Restart nicht möglich mit der Demo-Version?
Ein Restart sollte unabhängig von der Lizenz eigentlich immer möglich sein. Wir schauen uns das beschriebene Verhalten noch mal genauer an.
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- LiveConfig erkennt Postfix zwar als Mailsystem in der Serververwaltung, einen Kunden kann man jedoch nicht erstellen da der Maildienst (Kein Mailserver verfügbar) wiederum nicht erkannt wird?
Es sollten sowohl Postfix als auch Dovecot (dovecot-imapd und dovecot-pop3d) installiert sein, und deren Verwaltung in LiveConfig aktiviert sein. Dann können auch Verträge mit E-Mail-Postfächern erstellt werden.
Die o.g. Fehlermeldung sollte eigentlich nur dann auftreten, wenn einer der Dienste (Postfix/Dovecot) nicht installiert ist (bzw nicht erkannt wurde) und nicht von LiveConfig verwaltet wird.
Wir haben bereits ein Ticket hierzu eröffnet, um die Fehlermeldung etwas genauer zu gestalten und dem Benutzer am besten gleich einen Hinweis auf notwendige Änderungen zu geben (Sie sind nicht der erste, bei dem diese Frage auftaucht
Zitat- LiveConfig erkennt weder proftpd noch vsftpd als FTP-Server?
Um genau zu sein: LiveConfig ist der installierte FTP-Server derzeit noch egal (es gibt bereits Lua-Scripte zur Erkennung und Verwaltung von proFTPd, diese werden aber noch nicht aktiv genutzt). Der Hintergrund ist etwas komplexer - um's kurz zu fassen: ursprünglich wollten wir für weitere FTP-Accounts eines Kunden einfach weitere "echte" (Betriebssystem-)Accounts einrichten. Das klappt in der Praxis aber nicht, wenn die Standard-Versionen von suExec/suPHP zum Einsatz kommen, da diese Benutzer ja eben nicht Eigentümer des Kunden-Web-Verzeichnisses sind (das verbietet dann der Sicherheitsmechanismus von suPHP). Aus diesem Grund werden weitere FTP-Accounts künftig als "virtuelle" Benutzer eingerichtet - dazu mussten wir einige Teile noch etwas umorganisieren. Im nächsten Release (1.2.1) wird dann ProFTPd erkannt, und "virtuelle" FTP-Accounts damit unterstützt.
Viele Grüße
Klaus Keppler
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Was genau meinen Sie mit "Reverse Proxy Funktion"? Irgendeine (unerwünschte) Apache-Einstellung?
Wenn ja, welche Einstellung, und welche Distribution verwenden Sie? -
Hallo,
soeben wurde LiveConfig v1.2.0 zum Download freigegeben - die erste "Produktiv-Version".
Kostenlose 30-Tage-Testlizenzen können online angefordert werden, kommerzielle Lizenzen sind ab sofort im Online-Shop erhältlich. Die Online-Demo wurde natürlich schon aktualisiert.
Wir haben außerdem die Roadmap neu organisiert - somit ist nun auf den ersten Blick zu erkennen, welche Funktionen sich gerade in Arbeit befinden. Die Roadmap wird regelmäßig (mindestens zu jedem Release) aktualisiert.Die nächste Version (1.2.1) befindet sich bereits in Arbeit. Wir wissen, dass LiveConfig noch nicht "perfekt" ist - einige Funktionen fehlen noch, einige können noch optimiert werden - aber wir arbeiten bereits daran.

Ab Ende nächster Woche bieten wir zusätzlich die jeweils aktuelle Entwicklungs-Version ebenfalls zum Download an. Diese Versionen enthalten die neuesten Funktionen, sind aber noch nicht ganz so intensiv getestet wie die offiziellen Releases. Wir möchten somit den Entwicklungs- und Release-Prozess transparenter gestalten und neue Funktionen noch schneller bereitstellen.Für Rückfragen jeglicher Art stehen wir hier natürlich gerne zur Verfügung.
Viele Grüße & viel Spaß beim Testen
Klaus Keppler
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Vielen Dank für die Info. Wird umgehend beseitigt.
Viele Grüße
Klaus Keppler
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Ich habe eben gesehen, dass die Datei virtual_alias.db eigentlich schon seit einiger Zeit automatisch erzeugt werden sollte - auf unseren Testsystemen funktioniert das auch.
Daher hätte ich noch zwei Fragen:
- welche Distribution setzen Sie ein?
- wie lautet bei Ihnen der genaue Pfad zu "postmap"? (sollte eigentlich "/usr/sbin/postmap" sein)Besten Dank & viele Grüße
Klaus Keppler
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Keine Ursache - Danke für den Fehlerhinweis!
(und natürlich ein schönes Wochenende
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Ah, ok... das hilft weiter. Es sieht so aus, als ob noch keine Postfächer in LiveConfig angelegt wurden - daher fehlt offenbar noch die Datei /etc/postfix/virtual_alias.db.
Versuchen Sie bitte folgende Befehle:Wir werden das Lua-Script zur Verwaltung von Postfix entsprechend anpassen, so dass die o.g. Datei bei "frischen" Installationen künftig automatisch erzeugt wird.
Viele Grüße
Klaus Keppler
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Das hat mit LiveConfig vermutlich nicht viel zu tun. :-|
- ist Postfix installiert?
- läuft Postfix?
- welche Einträge werden in /var/log/mail.log unmittelbar nach dem Sendeversuch erzeugt?Viele Grüße
Klaus Keppler
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Hallo,
was sind denn die letzten Einträge in /var/log/liveconfig/liveconfig.log ? Vielleicht findet sich da ein Hinweis.
Viele Grüße
Klaus Keppler
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Lieber Mogwais,
wenn Sie das so gut einschätzen können, dann lade ich Sie herzlich ein, für 1-2 Monate als Entwickler bei uns zu arbeiten.
Wenn es sooo einfach wäre, ein robustes Control-Panel zu entwickeln, dann würde es zum einen deutlich mehr kommerzielle Anbieter dafür geben, und zum anderen würde nicht die Hälfte aller OpenSource-Projekte nach wenigen Monaten oder einigen Jahren wieder die Segel streichen.Einer Controlpanel-Software vertraut man die Verwaltung seiner Server an. Diese Software hat root-Zugriff auf alle Konfigurationsdateien - sie ist die Schnittstelle zum Endkunden, sollte immer erreichbar sein, sollte keinen zusätzlichen Support-Aufwand mit sich bringen - und so weiter. Aus diesen Gründen legen wir sehr viel Wert auf eine "ordentliche Arbeit" - lieber halten wir einen Veröffentlichungstermin nicht genau ein, als dass wir eine Software mit fehlenden Funktionen oder unvollständiger Prüfung herausgeben. Denn das wäre für den Ruf viel schädlicher.
Ich weiß nicht, ob Sie selber LiveConfig schon einsetzen bzw. testen. Wir haben eine anständige Anzahl an Beta-Testern, welche uns sehr wertvolles Feedback liefern und LiveConfig z.T. schon produktiv einsetzen. Schon jetzt werden etwa 100 Endkunden mit über 300 Domains via LiveConfig verwaltet - deren Feedback hilft uns bei der Entwicklung mehr als "bashing".
Unter der Haube tut sich hier übrigens ziemlich viel - das bekommen aber nur die Leute mit, die bei uns im Büro sitzen, oder die LiveConfig aktiv mit testen. Ein paar kleinere Änderungen sind schon auf der Website zu sehen (z.B. Anforderung der Testlizenzen), andere kommen in den nächsten Tagen (Online-Shop, Lizenzportal, ...).
Wenn Sie das nächste Release nicht abwarten können, nehmen Sie gerne direkt Kontakt mit mir auf - vielleicht kann ich Ihnen ja weiterhelfen.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Keppler
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Hallo!
Grundsätzlich werden von allen Dateien, die LiveConfig ersetzt, Sicherungskopieren erzeugt (z.B. /etc/apache2/sites-available/default.lcbak). Beim Deinstallieren (bzw. --purge) werden ausschließlich Konfigurationsdateien gelöscht, die direkt zu LiveConfig gehören (z.B. /etc/liveconfig/liveconfig.conf wird gelöscht, aber /etc/apache2/conf.d/liveconfig nicht).
In den Lua-Scripten, welche die Konfigurationsdateien bearbeiten, haben wir bereits eine "uninstall"-Funktion vorbereitet, welche alte Config-Dateien wiederherstellt. Wir planen, das auch in die Oberfläche zu integrieren, so dass man das Management eines Dienstes also auch mit einem Klick wieder abstellen kann.
Derzeit sind die vHost-Konfigurationen nach einer Deinstallation also noch vorhanden - diese werden allerdings ohne LiveConfig nicht ganz reibungslos funktionieren, da dann z.B. das Aufteilen des Apache-Logs (lclogsplit) nicht mehr möglich ist.
Viele Grüße
Klaus Keppler -
Ja, es gibt viel Neues. Ausführliche Infos sowie das nächste Release erfolgen in den nächsten 10-12 Tagen.
Die meisten Änderungen haben "hinter den Kulissen" stattgefunden (LC läuft seit einigen Wochen produktiv auf den ersten Servern; hier waren an einigen Stellen noch Anpassungen notwendig). Aber wie gesagt - das Warten hat bald ein Ende.
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Das Orakel hat inzwischen gesprochen

Über Details dürfen wir nichts erzählen, aber die Lizenzierungsfrage um den MySQL-Client ist nun vorerst vom Tisch. -
Es gibt ein weiteres Update (r926) - mit diesem ist nun auch das Bearbeiten von E-Mail-Postfächern möglich, das Ändern des LiveConfig-Passworts für die eigenen Kunden, sowie die Anmeldung der Kunden an LiveConfig (die dazu notwendigen Berechtigungen werden nun automatisch bei Zuweisung eines Hosting-Vertrages gesetzt).
Es wird in den nächsten Tagen voraussichtlich noch zwei weitere Zwischen-Updates geben, mit denen dann einmal das Bearbeiten der (Sub-)Domains möglich sein wird, und dann das Bearbeiten der FTP-Accounts. Dann steht der Version 1.2 eigentlich (fast ;)) nichts mehr im Weg.