Und nach einem kurzem Check beim SSL Zertifikat ist SSL3 auch noch aktiviert ;(.
In frühen LiveConfig-Versionen hatten wir in der OpenSSL-API statt "SSLv23_method()" die Funktion "SSLv3_method()" verwendet. War "damals" (vor POODLE) kein Thema, inzwischen aber ein Problem, da mit "SSLv3_method()" keine TLS-Verbindungen möglich sind (ja, die OpenSSL-API ist an dieser Stelle etwas !$#%&...)
Kurzum: wenn wir SSLv3 abschalten, werden ältere LiveConfig-Versionen keine Lizenz mehr verlängern können. Aktuelle Versionen verbinden sich aber ohnehin via TLS1.2 mit dem Lizenz- und Updateserver.
Last but not least: um POODLE auszunutzen müsste man in der Lage sein, die Kommunikation zwischen Client und Server zu beeinflussen (z.B. via Javascript in einer Website). LiveConfig führt ausschließlich einen einzigen GET-Request aus. Ich bin kein Experte auf diesem Gebiet, soweit ich das verstanden habe ist die Verbindung so aber nicht anfällig.
Zitat
Naja, (in)direkt schon. In meiner Lizenzübersicht steht zu jeder verwendeten Lizenz die IP-Adresse des Servers. Somit ist über diese Zuordnung klar, welcher Lizenznehmer mit welcher Lizenz und ggf. mit welcher Domain der Fehler aufgetreten ist.
Das betrifft bestenfalls die Lizenzen, welche direkt über unseren Shop bestellt wurden. Bei allen über LiveConfig-Partner bestellten Lizenzen (und das ist der Großteil) wissen wir nicht, wer der Kunde ist. Und Domains kennen wir in keinem Fall (es wird nirgendwo ein Domainname übermittelt).
Für uns hat eine offene Kommunikation der an uns übermittelten Daten seit Anfang an größte Priorität. Bei "anderen" Control-Panels muss man ja bereits während der Erst-Installation seine vollständigen Kontaktdaten angeben (fragt mich bitte nicht, wozu...).
Ein Highlight ist es dann, wenn Betroffene gleich mittels iPhone bei Facebook posten, wie unverschämt es ist, dass irgendwelche Daten im Hintergrund übertragen werden... 