Hallo Herr Strausmann,
danke für den interessanten Hinweis.
Wir sehen hier allerdings ein grundsätzliches Sicherheitsproblem: ein lokaler Benutzer (z.B. böswilliger Webspace-User) kann sich ja problemlos mit Port 10023 verbinden (egal ob über IPv4 oder IPv6). Schafft er es nun aufgrund eines Fehlers in Postgrey, diesen Prozess zum Absturz zu bringen, so kann er selber ein eigenes Programm starten, welches auf Port 10023 lauscht und somit alle E-Mails erhält. Implementiert man dann noch die Milter-API, bekommt Postfix davon gar nichts mit.
Eine bessere Lösung ist es daher, Postgrey mit einem Unix-Socket zu starten (--unix=/var/run/postgrey.sock) und in der Postfix-Konfiguration auf diesen zu verweisen (check_policy_service unix:/var/run/postgrey.sock).
Wir lassen uns etwas einfallen, wie LiveConfig erkennen kann auf welchem IP- oder Unix-Socket nun Postgrey erreichbar ist, und Postfix entsprechend einrichtet.
Viele Grüße
-Klaus Keppler