Ganz ehrlich: im "Mass Shared Hosting" geht die Tendenz dahin, die Dienste auf einzelne (ggf. virtuelle) Server zu verteilen und zentrale Services (insbes. zentrale Storage) zu vermeiden. Somit entfällt der "single point of failure", die Installation ist sicherer (da eventuelle Intrusions auf ein einzelnes System begrenzt sind) und vor allem ist das Ganze i.d.R. auch deutlich günstiger.
Ein häufig bei unseren größeren Kunden beobachtetes Setup sieht z.B. so aus:
- zentraler MySQL-Server (optimiert mit SSDs und viiiel RAM)
- zentraler Mailserver (macht Einsatz von Autodiscover einfacher)
- mehrere (virtualisierte) Webserver-Nodes mit jeweils "lokaler" Storage. Mehr Performance dann bei Bedarf via Hostsystem zuweisen.
Letztendlich immer eine Frage der Risikoverteilung. Setups mit LoadBalancer usw. sehen wir eigentlich nur bei "non-shared-Hosting"-Szenarios. Ein Master/Slave-Failover mit DRBD ist an sich nie verkehrt und kann in jedem Szenario gut eingesetzt werden.
Viele Grüße
-Klaus Keppler