Was spricht dagegen, einen eigenen Resolver aufzusetzen?
Beiträge von antondollmaier
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Und egal welcher Resolver es wird: er sollte DNSSEC unterstützen.
Das ist bei BIND und Unbound der Fall, aber ja - sollte 2021 explizit sichergestellt werden.Zitat(persönlich bevorzuge ich die Resolver des RZ bzw Uplinks sofern diese zuverlässig sind)
Mit dem Nachteil, dass deren Cache dann natürlich zwar größer ist, aber auch nicht beeinflusst werden kann.Wir haben im Netz eigene Resolver mit Unbound/dnsdist/corosync am laufen, um keine Abhängigkeiten zu haben.
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Welche Resolver / Einträge für resolv.conf sind zu empfehlen?
Einen DNS-Resolver, der schnell und zuverlässig arbeitet:
- die Resolver, die vom RZ/Provider bereitgestellt und gepflegt werden. Dort anfragen.
- einen der bekannten öffentlichen DNS-Resolver, wie Google/Cloudflare/Quad9, mit den dazugehörigen Nachteilen (gefilterte Einträge, Datenschutz, ...)
- sich selbst mit Bind/Unbound einen eigenen Resolver aufsetzen und diesen über 127.0.0.1/::1 ansprechenWelche Option "die beste" ist, muss jeder für sich entscheiden.
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Da lässt sich nur schwer ein Kunde ausfindig machen
Entweder die Mail kommt via php mail(), dann steht die UID mit im Log:
Hier kann man auch einen Sendmail-Wrapper verwenden, um die mail()-Aufrufe gezielt zu loggen.Oder die Mail wurde per SMTP auf localhost:25 eingeliefert - dann wird es in der Tat etwas komplizierter. Passiert aber denkbar selten - und von außen gibt es die SASL-Authentifizierung, um den Absender zu identifizieren.
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"journalctl -u logrotate.service"
Logs prüfen, Problem identifizieren, ggf. via "systemctl start logrotate.service" manuell ausführen.
Wenn das Quota erreicht ist, kann gzip nicht komprimieren - das kann dann schon das gesamte Logrotate mit Exit-Code 1 beenden lassen.
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Bestimmt wird es noch etwas zu Lebzeiten! :confused:
Im alten Handbuch (Seite 95) steht ja auch "In Kürze wird es für LiveConfig eine Erweiterung der SOAPAPI geben, mit der Sie diesen Vorgang aber teilweise automatisieren können" wovon man bisher nichts sah.
Admin -> Reseller-Vertrag bearbeiten -> Tab Domains -> DNS-Vorlage auswählen.
Reseller können dann genau diese Vorlage nutzen, um eigene Domains auf den Nameservern zu erstellen.
Validierung gibt es IMHO nicht, so dass "gmx.de" durchaus auch angelegt werden könnte (Authoritive Nameserver sollten aber sowieso nicht als Recursor genutzt werden).
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Allerdings war ich mir nicht sicher, ob es irgendwo auch einen Automatismus gibt, der das alles anstößt. Z.B. auf Kundenebene auf Basis der PHP-Einstellungen.
Bisher - leider - noch nicht.Wir warten auch.
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ja, das ist der korrekte Weg, siehe auch "man lcphp":
Code
Alles anzeigenDESCRIPTION lcphp allows switching the command line version of PHP. It first checks if the file ~/conf/php exists (which should be a symbolic link to the actual PHP binary to be executed). If yes, then the linked binary is run. The search order for PHP binaries is: ~/conf/php /usr/bin/php.default /usr/bin/php7 /usr/bin/php7.3 /usr/bin/php7.2 /usr/bin/php7.1 /usr/bin/php7.0 /usr/bin/php5 OPTIONS All options and parameters are forwarded to the final PHP interpreter without any modification. lcphp does not have any own options or parameters. INSTALLATION This tool should be installed at /usr/bin/php or /usr/local/bin/php, replacing the default PHP binary. DEBIAN/UBUNTU LINUX On Debian/GNU Linux or Ubuntu Linux use the update-alternatives(8) utility. Installation: update-alternatives --install /usr/bin/php php /usr/bin/lcphp 100 Removal: update-alternatives --remove php /usr/bin/lcphp -
Btw. verstehe ich nicht, warum ihr unbedingt über die GUI euren Server backupen wollt.
Wir nicht. Die Kunden wollen darauf zugreifen.
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Bei der IPv4 wird wohl die erste IPv4 in der Liste genommen (oder Haupt-IPv4 vom Server) seitens Liveconfig/BIND9.
Dagegen bei IPv6 die letzte IPv6 aus der Liste wenn eine Meldung an PowerDNS raus geht seitens Liveconfig/BIND9..
Das ist das reguläre Verhalten bei Source-Adress-Auswahl, wenn die Adresse nicht explizit gesetzt wird.Für IPv6 kann eine IP mit "preferred_lft 0" auf "nicht für ausgehende Verbindungen nutzen" gesetzt werden. Ob das dann das Mail-Outbound-IP-Szenario weiterhin funktioniert, weiß ich adhoc nicht.
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Ich kenne Ihre Server nicht, aber dieses Verhalten basiert vermutlich auf einer lokalen "Spezialkonfiguration". Der Aufruf von logrotate (via cron.daily) erfolgt normalerweise um 06:25 (siehe /etc/crontab). Wenn bei Ihnen alles um 00:00 statt findet, dann passiert da vielleicht zu viel gleichzeitig.
Wie ich kürzlich (aka über Weihnachten) gelernt habe: es gibt in Debian Buster neben dem cron.daily-Cronjob auch einen logrotate.timer:
Code~# systemctl list-timers NEXT LEFT LAST PASSED UNIT ACTIVATES Wed 2020-12-30 00:00:00 UTC 11h left Tue 2020-12-29 00:00:02 UTC 12h ago logrotate.timer logrotate.serviceDas erklärt damit die 00:00 Uhr Ausführungen.
Fehlersuche sollte jedoch komplett im Journal über "journalctl -u logrotate.service" möglich sein.
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Wie macht ihr das? Schreibt ihr ne Mail?

Probleme gibt es da nur, wenn das betroffene Postfach zufälligerweise der Kontakt-Mailadresse entspricht.Und dann meldet sich der Kunde von selbst, die Info-Mail hat er ja bekommen und kann sie anschließend abrufen.
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Der Hintergrund ist, wenn sich ein Kunde einen Spammer-Virus einfängt, schafft er es u.U. den Server (bzw. die IP) über Nacht auf alle möglichen Blacklists zu schießen.
Im Protokoll kann ich relativ schnell erkennen, woher die Spams kommen und könnte die Situation dann relativ minimalinvasiv entschärfen, indem ich für dieses Postfach ganz einfach den Mailversand stoppe bis der Kunde seinen PC gefunden und wieder im Griff hat.Wir setzen ein neues Passwort für das Postfach und informieren den Kunden.
Somit kann dieser selbst aktiv werden und es muss keine Entsperrung vorgenommen werden.
Auch bekommt der Kunde aktiv mit, dass er ein Problem hat - und nicht erst, wenn er zufälligerweise eine Mail verschicken will.
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Zitat
Leider kein Erfolg Bind nutzt immernoch die Anderen IPs für anfrage und notify
Sprich, wenn BIND ein ausgehendes Paket sendet, wird dafür die .1 als Source-IP verwendet?Es soll aber die .4 genutzt werden?
Das ist kein BIND-Problem, sondern ein Linux-Problem, insbesondere dann, wenn das Programm, das die ausgehende Datenverbindung initiiert, die Quell-IP nicht explizit angibt.
Lässt sich daher so nicht lösen.
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Zitat
- Ändern der /etc/dovecot/dovecot.conf würde helfen, ist aber nicht nachhaltig:
Die Änderungen in die dovecot.conf.local übernehmen und via "doveconf -n" verifizieren sollte reichen. -
Laut erstem Beitrag kam es zu Fehlern im logrotate.service.
Daher: "journalctl -u logrotate.service" aufrufen und prüfen, ob es dort Einträge gibt. Ggf. auch tatsächlich bis 00:00 Uhr warten und im "journalctl -f" mitverfolgen, was so passiert.
Spannend empfinde ich jedoch, dass Logrotate überhaupt um 00:00 Uhr läuft. Standard ist eigentlich 06:25 Uhr für die Dailys.
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Logrotate manuell ausführen (logrotate -v -f /etc/logrotate.conf)
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Und jetzt eine vielleicht "ganz dumme" Frage: wie wird der Upload-Scan deaktivert, so das Kunden unter PHP 5.6. wieder Daten hochladen können?
PHP-Einstellungen und den Wert entfernen.
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Vermutlich zu viel Spam bei GMX/WebDE eingekippt. Die pflegen beide interne Sperrlisten (sind ja eh der selbe Laden).
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Gibt es eine Möglichkeit den Mailserver im nachhinein zu verändern?
nein, die bei der Erstellung von Verträgen ausgewählten Servernamen (Web/Mail/DB) lassen sich über die GUI im Nachhinein nicht mehr ändern.