Beiträge von kk

    Hallo Herr Groh,


    nun - "Problem" ist relativ, und über die eigentliche Ursache lässt sich vermutlich vortrefflich streiten. Im Grund ist es nämlich "suboptimal", in einem PHP-Script aus DOCUMENT_ROOT irgend etwas anderes auslesen zu wollen als das Webspace-Startverzeichnis (DocumentRoot-Einstellung in Apache). Denn auf diese Weise kann ein Script nicht in ein beliebiges Unterverzeichnis verschoben werden, selbst wenn DOCUMENT_ROOT auf das Startverzeichnis der tatsächlich aufgerufenen Domain verweist.
    Um absolute Verzeichnisnamen zuverlässig und unabhängig von jeglicher Serverkonfiguration auszulesen, sollte idealerweise die Variable SCRIPT_FILENAME genutzt werden:

    Code
    $path = basename($_SERVER['SCRIPT_FILENAME']);


    Das nächste Problem sehe ich nämlich auch schon: in dem von Ihnen verwendeten grep-Ausdruck suchen Sie nach /html/ - in LiveConfig liegen die Webspace-Verzeichnisse in ~/htdocs/ (statt ~/html/). Das ließe sich aber auch anpassen.


    Wir verstehen LiveConfig nicht als 1:1-Ersatz für Confixx, da unserer Meinung nach die damit erzeugten Konfigurationen nicht unbedingt ideal sind; daher wird LiveConfig also auch nicht "identische" Konfigurationen erzeugen.


    Konkret gibt es für die vorliegende Fragestellung zwei Lösungen:
    Variante 1: Kunden erziehen:
    Das sich das Controlpanel ändert wird den Kunden vermutlich nicht entgehen (i.d.R. ändern sich ja einige Daten, u.a. die Controlpanel-URL, die Einstellungsmöglichkeiten, etc.). Im Rahmen eines Rundschreibens an die Kunden könnte man darauf hinweisen, dass aufgrund der neuen Konfiguration ein paar Dinge zu beachten sind - dort könnte man dann u.a. auf die Vorteile von SCRIPT_FILENAME ggüber DOCUMENT_ROOT hinweisen.
    Außerdem könnte man (wie auch oben schon gezeigt) mit grep betroffene Kundenscripts identifizieren und die Kunden informieren (am besten schon vor dem Umzug ;)


    Variante 2: Konfiguration anpassen:
    Mit folgenden Änderungen wird DOCUMENT_ROOT für PHP-Scripte angepasst:

    1. Erzeugen Sie eine Datei namens /usr/lib/liveconfig/document_root.inc.php mit folgendem Inhalt:

      PHP
      <?php
        if (isset($_SERVER['DOMAIN_ROOT'])) {
          $_SERVER['DOCUMENT_ROOT'] = $_SERVER['DOMAIN_ROOT'];
        }
      ?>


    2. Erzeugen Sie eine Datei namens /etc/php5/conf.d/liveconfig.ini mit folgendem Inhalt:

      Code
      auto_prepend_file=/usr/lib/liveconfig/document_root.inc.php


    3. In der Datei /usr/lib/liveconfig/lua/apache.lua suchen Sie die Zeile mit folgendem Inhalt (ca. Zeile 1716):

      Apache Configuration
      fh:write("        RewriteRule ^/(.*)       ", string.gsub(opts.path .. "/htdocs/" .. key, " ", "\\ "), "/$1 [L]\n\n")


      Ändern Sie darin den Eintrag "[L]" in das hier um:

      Code
      [L,E:DOMAIN_ROOT=',opts.path,'/htdocs/',key,']



    Sobald nun an einer vHost-Konfiguration eines Kunden irgendwas geändert wird (oder an den verwendeten Hostingangeboten, was zu einer Aktualisierung der vHosts führt), wird künftig automatisch die Variable DOMAIN_ROOT gesetzt. Durch das auto_prepend in der php.ini wird diese dann in DOCUMENT_ROOT übernommen.
    Dieser Workaround funktioniert eigentlich reibungslos, gilt aber nur für PHP-Scripte.
    Wenn Bedarf besteht, können wir die DOMAIN_ROOT-Umgebungsvariable auch standardmäßig setzen lassen (also ohne dass man die apache.lua anpassen muss)


    Für eine Änderung von ~/htdocs/ in ~/html/ gibt es in Kürze noch eine bequeme Konfigurationsmöglichkeit über die custom.lua


    Als "Worst-Case-Alternative" könnte die apache.lua auch so angepasst werden, dass tatsächlich für jede Subdomain ein eigener <VirtualHost>-Abschnitt erzeugt wird - das bläst aber schnell die Apache-Konfiguration auf.


    Viele Grüße & schönen Sonntag


    -Klaus Keppler

    Einfach am Ende mit anfügen.


    • RSA-Private-Key
    • SSL-CRT
    • CA-Intermediate-1
    • CA-Intermediate-2
    • [...]


    Werden wir sicherheitshalber auch mal mit in den Artikel aufnehmen...

    Die von LiveConfig erzeugte vHost-Konfiguration unterstützt FastCGI durchaus, nur wird noch kein Startscript automatisch angelegt bzw. ist die Auswahl des PHP-Modus über GUI noch nicht möglich. Mit einem manuellen Eingriff (zB. ".httpd.conf") kann FastCGI also schon genutzt werden (ist hier im Forum an anderer Stelle auch schon beschrieben)


    Viele Grüße


    -Klaus Keppler

    Zitat

    Sollte bzip2 dann nicht auch ueber liveconfig-meta installiert werden?


    Exakt - wir haben bzip2 und unzip inzwischen dort mit aufgenommen (ist also beim nächsten Update dabei).
    Uns ist das bislang auch nicht aufgefallen, da wir bzip2 auf unseren Testsystemen auch standardmäßig immer mit installiert hatten.


    Viele Grüße


    -Klaus Keppler

    AWStats wird nun auch unterstützt (ab r1788), ist also in v1.5.2 enthalten, die Preview wird in den nächsten Tagen noch mal aktualisiert.
    Der Admin kann entscheiden, ob Webalizer und/oder AWStats zur Verfügung stehen sollen, der Endkunde kann dann ggf. zwischen diesen Tools selber wählen.


    Viele Grüße


    -Klaus Keppler

    Zitat

    Im Fenster "Neuen Vertrag erstellen" versuche ich verzweifelt, etwas anderes als "Webhosting-Vertrag" zu wählen. Geht aber nicht, weil das der einzige Eintrag ist.


    Hmm, ich verstehe das Problem. Für uns sind auch Resellerverträge in diesem Sinne "Webhosting-Verträge" - die andere Alternative wäre nämlich ein "Server-Vertrag" (das ist für künftige Versionen geplant, wenn man einem Kunden quasi einen kompletten Server zuweisen möchte). Derzeit ist das aber verwirrend; ich denke mal wir werden diese "alternativlose" Dropdown-Box daher vorerst mal entfernen.


    Zitat

    Und siehe da, der Vertrag erscheint beim Kunden. Im Fenster Statistiken stehen die Angaben Hosting-Angebot: mit dem Reseller-Angebot, der WebServer, den ich ausgewählt habe und der Speicherplatz. Sollte da nicht auch der Datenbank-Server und Mailserver auftauchen? Und sollte das nicht klar als Reseller-Vertrag gekennzeichnet sein?


    Die Anzeige wird für Reseller- bzw. Endkundenverträge aus unterschiedlichen Funktionen zusammengestellt; so wie es aussieht werden bei Reseller-Verträgen tatsächlich einige Daten unterschlagen. Wird gleich behoben, das sollte natürlich mit da stehen.


    Viele Grüße


    -Klaus Keppler

    Hallo Herr Groh,


    der Download sollte unter /var/cache/liveconfig/downloads gecached sein (d.h. dort sollte die Datei "owncloud-4.0.7.tar.bz2" zu finden sein, SHA-Checksum=99b9c5b6b26b75a6ddac610ed47c342e80897c9a).


    Aufgrund der Fehlermeldung vermute ich, dass eventuell das bzip2-Tool nicht installiert ist?
    (aptitude install bzip2)


    Viele Grüße


    -Klaus Keppler

    ... noch was: in /var/log/liveconfig/liveconfig.log sollten fehlgeschlagene Login-Versuche auftauchen. Falls diese das nicht tun, sind Sie vielleicht auf dem falschen Server? (nicht falsch verstehen, aber das passiert uns hier mit unseren vielen Test-VMs auch ab und zu mal...)


    Viele Grüße


    -Klaus Keppler

    Das ist absolut merkwürdig... Um einen Passwort-Fehler auszuschließen können Sie auch einfach mal direkt in U_PASSWORD den Wert "$1$Ahe6lrV7$NAJBLmpFnU6ey64PJfXPe/" eintragen - das ist ein MD5-Hash für "admin".
    Oder schicken Sie mir einfach mal einen Hash von Ihnen durch, dann teste ich den mal kurz durch.

    Das Login lautet "admin". :p


    Ansonsten werfen Sie bitte mit SQLite einen Blick in die Datenbank /var/lib/liveconfig/liveconfig.db:

    SQL
    SELECT U_PASSWORD FROM USERS WHERE U_LOGIN="admin"


    Dort sehen Sie den (gesalzenen) MD5-Hash des Passworts; nach einer Änderung via --init sollte sich dieser auch ändern.

    Ich habe eben mal im Code nachgesehen - beim Aufruf über "--init" sollten beliebig lange Passwörter möglich sein, beim Aufruf über die Weboberfläche (Einstellungen -> Passwort ändern) sind maximal 30 Byte erlaubt (bei UTF8-codierten Sonderzeichen wie z.B. Umlauten kann das effektiv also kürzer sein).
    Was meinen Sie mit "es gehen keine Kennwörter mit 20 Zeichen" - bekommen Sie eine Fehlermeldung?


    Viele Grüße


    -Klaus Keppler

    Ich habe diese Diskussion eben mal in einen eigenen Thread verschoben, das das mit dem anderen Thema nichts zu tun hat.


    Zitat

    Wann ist mit der Implementierung im AppInstaller zu rechnen


    An beiden Installern (phpMyAdmin/RoundCube) wird derzeit gearbeitet, beide dürften in den nächsten 1-2 Tagen fertig sein. Allerdings braucht der AppInstaller dazu noch eine Erweiterung (um praktisch "Rückfragen" während der Installation noch durchführen zu können); diese Erweiterung dürfte mit etwas Glück auch noch vor dem Wochenende fertig sein (ist für Donnerstag/Freitag eingeplant).


    In v1.5.2 ist das also jedenfalls enthalten.


    Viele Grüße


    -Klaus Keppler

    Ich meinte damit, dass phpmyadmin vorkonfiguriert mitinstalliert wird - ist wohl für 1.5.2 angekündigt.


    Um Mißverständnissen vorzubeugen: das wird LiveConfig nicht machen (phpMyAdmin ist ein völlig eigenständiges Produkt). Wir nehmen phpMyAdmin, RoundCube und einige weitere Anwendungen jedoch aktuell mit in den AppInstaller auf. So kann ein Admin während der Einrichtung eines Servers einen "eigenen" Webspace (z.B. unter "Mein Hosting") anlegen und dort diese Anwendungen per AppInstaller hinzufügen.
    Eine Alternative wäre, dass man über die jeweilige Distribution z.B. phpMyAdmin oder Roundcube installiert und LiveConfig diese dann in irgendeiner Form erkennt/verlinkt. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile; wir starten aber einfach mal mit der AppInstaller-Lösung.

    Argh... ja, das wird wohl ein Fehler in der Übersetzungsdatenbank sein. Im Source ist nämlich von "locked" und "suspended" die Rede... Ich schau' mir das gleich mal an - danke für den Hinweis!


    [Nachtrag] Ist ab r1785 beseitigt.

    Hallo,


    eben wurde eine neue Preview-Version bereitgestellt (1.5.1-r1781).


    Neben einigen Bugfixes und Detailverbesserungen ist die wichtigste Änderung in Bugfix in den internen RRD-Tabellen. Ein Kunde mit dem offenbar am längsten laufenden LiveConfig-System machte uns auf das Problem aufmerksam - kurz gesagt wurden viele RRD-Archive nicht als "Ringpuffer" gefüllt, sondern sind stetig angewachsen.
    Mit dem Update wird dieser Fehler beseitigt und alle überflüssigen Daten entfernt. Daher kann der Update-Vorgang bei länger laufenden System ein paar Minuten dauern. Eine Fortschrittsanzeige informiert aber über den Status.


    Außerdem wurde das Sperren von Kunden vorbereitet; derzeit wird aber lediglich der Zugang zu LiveConfig gesperrt bzw. deaktiviert, in Kürze werden auch die FTP- und E-Mail-Accounts berücksichtigt.


    Viele Grüße


    -Klaus Keppler