Beiträge von kk

    Die "normalen" User-Cronjobs werden ganz normal über "crontab" verwaltet.


    Der Aufruf vom Webalizer/awstats erfolgt via /etc/cron.d/liveconfig.
    Löschen Sie einfach das Verzeichnis /etc/awstats/liveconfig - dann wird awstats (via LiveConfig) nicht mehr ausgeführt.

    Welche PHP-Pakete sind denn installiert? Manche Anwendungen brauchen zur Installation noch MySQL o.ä.

    Code
    apt install php-cli php-curl php-gd php-imagick php-imap php-mysql php-sqlite3


    Die Überarbeitung des AppInstallers ist bereits in Vorbereitung.

    Wie bereits im Preview Thread angesprochen läuft unter Debian 9.9 Spamassassin mit den Rechten des Nutzers debian-spamd.


    Genau da liegt der Hund begraben. Wenn SpamAssassin durch LiveConfig aktiviert wird, dann läuft der unter dem User "spamd" (auf die Verzeichnisse des Besitzers "debian-spamd" kann er ja trotzdem lesend zugreifen).
    Was liefert der Befehl "ps aux | grep spamd"? Das sollte unter Debian 9 etwa so aussehen:

    Code
    root     28739  0.0  4.2 160100 87356 ?        Ss   Aug19   0:15 /usr/bin/perl -T -w /usr/sbin/spamd -d --pidfile=/var/run/spamd.pid -m 5 -H --socketpath=/var/run/spamd.sock --socketowner=root --socketgroup=spamd --socketmode=0660 -x --virtual-config-dir=/var/lib/spamassassin/%u/ -u spamd
    spamd    28745  0.0  4.3 223752 88160 ?        S    Aug19   0:00 spamd child
    spamd    28760  0.0  4.3 223752 88104 ?        S    Aug19   0:00 spamd child
    nobody   28789  0.0  0.0 237796   132 ?        Sl   Aug19   0:00 /usr/lib/liveconfig/lcsam -g spamd -U postfix


    Wenn man SpamAssassin mal komplett vom Server löscht ("purge") und anschließend neu installiert, dann kann es sein dass die User-Anpassungen weg sind.

    Gibt es auch Neuigkeiten bzgl. der Konfiguration des NGINX-Proxy (ggf. über die Web-Oberfläche)?


    NGINX-Optionen können mit v2.8 über Lua konfiguriert werden (die Doku hierfür wird derzeit erstellt).
    Legen Sie eine Datei namens /etc/liveconfig/lua.d/nginx.lua an, mit z.B. folgendem Inhalt:


    (um genau so sein sind das die Standardeinstellungen - siehe /usr/lib/liveconfig/lua/nginx.lua)


    Werte ggf. anpassen, danach LiveConfig neu starten (damit die .lua-Datei eingelesen wird) und anschließend betroffenen Webspace-Vertrag neu speichern (damit die vHost-Konfiguration aktualisiert wird).

    Die Konfiguration ist soweit in Ordnung.
    Was steht denn in der .htaccess so alles drin?
    Benennen Sie diese bitte einfach mal um (z.B. ".htaccess.old") und erstellen eine neue .htaccess mit folgendem Inhalt:


    Apache Configuration
    RewriteEngine On
    RewriteRule .* /error.html


    Was passiert dann beim Aufruf der Domain (es müsste einen 404 geben), und was taucht in /var/log/apache2/other_vhosts_access.log sowie /var/log/apache2/error.log auf?


    Sicher, dass Sie nirgendwo "AllowOverride None" setzen?


    Viele Grüße


    -Klaus Keppler

    Last but not least möchte ich allen Testern danken, die freiwillig (oder in einem Fall auch versehentlich ;) die Preview-Versionen installiert und durch ihr Feedback zur Vermeidung einiger Fehler beigetragen haben.


    DANKE!

    Das LiveConfig-Team freut sich, Version 2.8.0 freigeben zu dürfen.


    Die wichtigsten Änderungen sind:


    1.) Völlig überarbeitete SSL/TLS-Integration
    Die SSL/TLS-Bestellung wurde komplett überarbeitet und größtenteils neu implementiert. Ziel war es, die Bestellung von Zertifikaten vollständig zu automatisieren und den Workflow drastisch abzukürzen.
    Ab sofort genügt es, beim Anlegen einer neuen Domain eine Checkbox zu aktivieren, um gleich automatisch ein SSL-Zertifikat mit zu bestellen:
    forum.liveconfig.com/cms/attachment/17/Der Zwischenschritt über die SSL-Verwaltung zu gehen und dort ein Zertifikat anzulegen entfällt somit komplett. LiveConfig prüft zudem automatisch im DNS, ob die Domain konnektiert ist und stößt die eigentliche Bestellung erst dann an, wenn alles passt. Die DNS-Prüfung findet alle 15 Minuten statt.
    Die Domainvalidierung für SSL/TLS-Zertifikate erfordert zudem keinen Server-Reload mehr, was die Last auf den Server bei großen Zertifikatsbeständen reduziert und die Bestellung drastisch beschleunigt (dauert nur noch ca. 20 Sekunden).
    Die Kommunikation mit Let's Encrypt erfolgt zudem nun über die ACMEv2-API (die alte API (ACMEv1) wird schrittweise deaktiviert).


    2.) vereinfachte Domainkonfiguration
    Beim Bearbeiten von (Sub-)Domain-Einstellungen gibt es nun eine Standard-Ansicht und eine Experten-Ansicht. Die bisherige Eingabemaske entspricht der Experten-Ansicht, neu ist also die Standard-Ansicht:
    forum.liveconfig.com/cms/attachment/18/Die verfügbaren Konfigurationsoptionen werden jeweils auf das Ziel (Webspace/Weiterleitung/Anwendung/...) gefiltert. Zwischen SSL und Nicht-SSL wird nicht mehr unterschieden (wer das unbedingt braucht kann das noch in der Experten-Ansicht machen).
    In der Liste der Domains/Subdomains werden die WWW- und Nicht-WWW-Subdomains dann auch entsprechend zu einer Domain (mit dem Vermerk ("(+www.)") zusammengefasst, was die Liste bei größeren Domainbeständen wesentlich übersichtlicher macht.
    Während des Updates auf v2.8 aktiviert LiveConfig bei entsprechend konfigurierten Subdomains automatisch die Standard-Ansicht. Dieser Vorgang wird mit den nächsten Updates weiter ausgebaut (um möglichst viele bestehende Konfigurationen zu vereinfachen, ohne dabei die Einstellungen zu ändern).


    3.) Zwei-Faktor-Authentifizierung via FIDO2/WebAuthn
    Alle großen Browser (außer Safari und iOS) unterstützen seit kurzem den WebAuthn-Standard zur Zwei-Faktor-Authentifizierung. Die bisherige FIDO/U2F-Schnittstelle wurde an FIDO2 angepasst, so dass nun auch ohne Browserplugin ein sicheres Token zur Anmeldung hinterlegt werden kann. Bereits registrierte U2F-Tokens bleiben weiterhin gültig.
    Eine vollständig passwortlose Anmeldung via FIDO2 planen wir derzeit nicht (wir sehen das Token lieber als zweiten Faktor), sind jedoch gerne für eine Diskussion hierzu offen.


    4.) viele Detailverbesserungen - unter anderem:

    • beim Löschen von Domains können bestehende Postfächer nun automatisch mit gelöscht oder "geparkt" werden (um diese z.B. einer anderen Domain zuzuordnen)
    • Verbesserungen und Vereinfachungen bei der Verwaltung von Mailadressen (Weiterleitungen werden nun in großen Textfeldern verwaltet, für den Spamfilter können Adressen in Blacklists/Whitelists aufgenommen werden, u.v.m.)
    • die .htaccess-Anweisung "SetHandler" kann ab sofort wieder verwendet werden - LiveConfig kümmert sich nun anderweitig um die notwendige Sicherheit. Insbesondere Drupal kann nun also wieder einfacher genutzt werden.


    Eine vollständige Liste aller Änderungen finden Sie wie immer im Changelog.
    Wir freuen uns auf's Feedback.


    Während des Upgrades werden alle VirtualHost-Konfigurationsdateien aktualisiert. Bei Multi-Server-Installationen spielt es keine Rolle, ob zuerst der LiveConfig-Server oder die Clients aktualisiert werden. Damit die SSL-Bestellung aber reibungslos funktioniert, sollten sowohl Clients als auch der Server jeweils mit v2.8 laufen. SSL-Bestellungen mit "alten" Clients (<2.8) werden voraussichtlich nicht mehr funktionieren.


    Die nächste Preview-Version steht auch schon in den Startlöchern - wir arbeiten mit Hochdruck an der Verwaltung des Backup-Prozesses und weiteren spannenden Features.


    Viele Grüße


    -Klaus Keppler

    Welche Linux-Distribution (genau) nutzen Sie?
    Damit .htaccess von Apache berücksichtigt wird, muss "AllowOverride" in bestimmtem Umfang erlaubt sein.
    Die von LiveConfig erzeugte Konfiguration erlaubt das üblicherweise...

    Der Secondary kennt die Seriennummer der Zone (aus dem SOA). In den Notifies wird die "neue" Seriennummer kommuniziert. Sofern (aus welchem Grund auch immer) die Seriennummer auf dem Secondary größer ist als auf dem Primary, wird kein Transfer durchgeführt.
    "It's not a bug, it's a feature" - in dem Fall vom DNS.

    Auf dem Secondary sind die Zonendaten nur binär in /var/cache/bind/ gespeichert - diese Dateien kann man nicht direkt auslesen.
    Auf dem Secondary können Sie aber z.B. "rndc retransfer <zone>" ausführen, dann sollte die Zone komplett neu vom Primary geladen werden. Anhand des Zeitstempels der .db-Datei kann man das prüfen - eventuelle Fehler sollten im Log auftauchen (/var/log/bind/* oder syslog bzw. messages oder journalctl)

    Für's Verständnis:
    LiveConfig führt alle Zonenänderungen per dynamischen NS-Updates ausschließlich auf dem Primary DNS durch (dafür gibt es ja schließlich einen "Primary").
    Die Übertragung der Änderungen an die Secondaries erfolgt ausschließlich durch BIND über vollständige oder inkrementelle Zonentransfers (AXFR/IXFR).


    Wird eine Änderung an einer Zone vorgenommen (z.B. ein Eintrag angelegt/geändert), dann sollte auf dem Primary im Syslog so was wie "sending notifies" zu finden sein (er informiert damit seine Secondaries, dass es da 'ne Änderung gab).
    Über den Befehl "rndc" kann man die Synchronisation einzelner Zonen gezielt anstoßen (z.B. "rndc reload <Zone>").
    BIND ist auf Hochlast-Betrieb optimiert - er synchronisiert daher nicht jede einzelne kleine Änderung sofort an die Secondaries. Die genauen Intervalle hierfür lassen sich konfigurieren (-> BIND-Doku). In der Praxis sollten alle Änderungen aber nach spätestens 5 Minuten bei den Secondaries angekommen sein.


    Häufig entstehen Probleme dann, wenn am SOA-Record gedreht wurde (Änderung des Primary-DNS) und/oder NS-Records geändert werden (z.B. wenn ein neuer Secondary festgelegt wird. der selbst aber noch nicht im DNS angelegt ist). In den Fällen gibt es aber immer Meldungen im Syslog.
    Um zu sehen was vielleicht falsch ist, hilft es oft einen Blick in die Zonendateien zu werfen. Da diese ebenfalls aus Performancegründen "journaled" sind, muss die gewünschte Zone erst auf die Platte synchronisiert werden:

    Code
    rndc sync [zone]


    Dann kann man in /var/lib/bind/<Zone>.db die Daten einsehen.


    Alternativ kann man in LiveConfig die Domain mal auf "eigene DNS" zurückstellen, eine Minute warten und dann wieder auf den gewünschten DNS-Server schalten.
    Damit wird die Zone mitsamt aller Daten von allen DNS-Servern gelöscht bzw. danach wieder neu angelegt.


    Viele Grüße


    -Klaus Keppler

    Hallo,


    im Test-Repository steht nun PHP 7.2 mit "xmlrpc"-Extension bereit (php-7.2.21-2).
    Da wir für den Build einige Dateien patchen müssen, folgen die Pakete für PHP 7.1 und 7.3 erst in einigen Tagen.


    Viele Grüße


    -Klaus Keppler

    In PHP 7.2 haben wir das nun (theoretisch) drin - ein Build läuft gerade. Ich schätze, dass wir das dann ab morgen Abend ins Preview-Repository stellen, ich gebe dann noch mal Bescheid.

    Welches PHP 7.2 meinen Sie - ein von uns bereitgestelltes Paket? (/opt/php-7.2/bin/php)
    Oder von Ihrer Distribution? Wenn ja, welche?


    XMLRPC benötigt lediglich XML-Unterstützung in PHP - und die müsste eigentlich immer aktiviert sein.
    (bei unseren Paketen ist xml fest enthalten).