Beiträge von kk

    Auf dem Secondary sind die Zonendaten nur binär in /var/cache/bind/ gespeichert - diese Dateien kann man nicht direkt auslesen.
    Auf dem Secondary können Sie aber z.B. "rndc retransfer <zone>" ausführen, dann sollte die Zone komplett neu vom Primary geladen werden. Anhand des Zeitstempels der .db-Datei kann man das prüfen - eventuelle Fehler sollten im Log auftauchen (/var/log/bind/* oder syslog bzw. messages oder journalctl)

    Für's Verständnis:
    LiveConfig führt alle Zonenänderungen per dynamischen NS-Updates ausschließlich auf dem Primary DNS durch (dafür gibt es ja schließlich einen "Primary").
    Die Übertragung der Änderungen an die Secondaries erfolgt ausschließlich durch BIND über vollständige oder inkrementelle Zonentransfers (AXFR/IXFR).


    Wird eine Änderung an einer Zone vorgenommen (z.B. ein Eintrag angelegt/geändert), dann sollte auf dem Primary im Syslog so was wie "sending notifies" zu finden sein (er informiert damit seine Secondaries, dass es da 'ne Änderung gab).
    Über den Befehl "rndc" kann man die Synchronisation einzelner Zonen gezielt anstoßen (z.B. "rndc reload <Zone>").
    BIND ist auf Hochlast-Betrieb optimiert - er synchronisiert daher nicht jede einzelne kleine Änderung sofort an die Secondaries. Die genauen Intervalle hierfür lassen sich konfigurieren (-> BIND-Doku). In der Praxis sollten alle Änderungen aber nach spätestens 5 Minuten bei den Secondaries angekommen sein.


    Häufig entstehen Probleme dann, wenn am SOA-Record gedreht wurde (Änderung des Primary-DNS) und/oder NS-Records geändert werden (z.B. wenn ein neuer Secondary festgelegt wird. der selbst aber noch nicht im DNS angelegt ist). In den Fällen gibt es aber immer Meldungen im Syslog.
    Um zu sehen was vielleicht falsch ist, hilft es oft einen Blick in die Zonendateien zu werfen. Da diese ebenfalls aus Performancegründen "journaled" sind, muss die gewünschte Zone erst auf die Platte synchronisiert werden:

    Code
    rndc sync [zone]


    Dann kann man in /var/lib/bind/<Zone>.db die Daten einsehen.


    Alternativ kann man in LiveConfig die Domain mal auf "eigene DNS" zurückstellen, eine Minute warten und dann wieder auf den gewünschten DNS-Server schalten.
    Damit wird die Zone mitsamt aller Daten von allen DNS-Servern gelöscht bzw. danach wieder neu angelegt.


    Viele Grüße


    -Klaus Keppler

    Hallo,


    im Test-Repository steht nun PHP 7.2 mit "xmlrpc"-Extension bereit (php-7.2.21-2).
    Da wir für den Build einige Dateien patchen müssen, folgen die Pakete für PHP 7.1 und 7.3 erst in einigen Tagen.


    Viele Grüße


    -Klaus Keppler

    In PHP 7.2 haben wir das nun (theoretisch) drin - ein Build läuft gerade. Ich schätze, dass wir das dann ab morgen Abend ins Preview-Repository stellen, ich gebe dann noch mal Bescheid.

    Welches PHP 7.2 meinen Sie - ein von uns bereitgestelltes Paket? (/opt/php-7.2/bin/php)
    Oder von Ihrer Distribution? Wenn ja, welche?


    XMLRPC benötigt lediglich XML-Unterstützung in PHP - und die müsste eigentlich immer aktiviert sein.
    (bei unseren Paketen ist xml fest enthalten).

    Sehr merkwürdig. So sieht es aus, wenn eine Mail abgelehnt wird:


    Code
    Aug  2 18:34:51 mx postfix/smtpd[13493]: Anonymous TLS connection established from mail.keppler-it.de[88.198.223.3]: TLSv1.2 with cipher ECDHE-RSA-AES256-GCM-SHA384 (256/256 bits)
    Aug  2 18:34:51 mx postfix/smtpd[13493]: 6F4A01802115D: client=mail.keppler-it.de[88.198.223.3]
    Aug  2 18:34:51 mx postfix/cleanup[13496]: 6F4A01802115D: message-id=<b2015a26-4dbb-c642-10f4-9fdf2b15c064@keppler-it.de>
    Aug  2 18:34:51 mx spamd[1079]: spamd: got connection over /var/run/spamd.sock
    Aug  2 18:34:51 mx spamd[1079]: spamd: using default config for web345_7: /var/lib/spamassassin/web345_7/user_prefs
    Aug  2 18:34:51 mx spamd[1079]: spamd: checking message <b2015a26-4dbb-c642-10f4-9fdf2b15c064@keppler-it.de> for web345_7:999
    Aug  2 18:34:59 mx spamd[1079]: spamd: identified spam (99.3/5.0) for web345_7:999 in 8.1 seconds, 3129 bytes.
    Aug  2 18:34:59 mx spamd[1079]: spamd: result: Y 99 - RCVD_IN_DNSWL_LOW,SPF_HELO_NONE,URIBL_BLOCKED,USER_IN_BLACKLIST scantime=8.1,size=3129,user=web345_7,uid=999,required_score=5.0,rhost=localhost,raddr=127.0.0.1,rport=/var/run/spamd.sock,mid=<b2015a26-4dbb-c642-10f4-9fdf2b15c064@keppler-it.de>,autolearn=no autolearn_force=no
    Aug  2 18:34:59 mx postfix/cleanup[13496]: 6F4A01802115D: milter-reject: END-OF-MESSAGE from mail.keppler-it.de[88.198.223.3]: 5.7.1 Your message was rejected because it appears to be spam; from=<kk@keppler-it.de> to=<test@dnssec-demo.de> proto=ESMTP helo=<mail.keppler-it.de>
    Aug  2 18:34:59 mx postfix/smtpd[13493]: disconnect from mail.keppler-it.de[88.198.223.3]


    Welche Distribution genau nutzen Sie?
    Wem gehört die Datei /var/lib/spamassassin/<Vertrag>_<Postfach>/user_prefs ? (sollte spamd:root gehören und mode=0640 haben)


    Viele Grüße


    -Klaus Keppler

    Hallo,


    unsere PHP-Pakete für Debian/Ubuntu wurden eben auf die Versionen 7.2.21 und 7.3.8 aktualisiert.
    Zudem enthalten diese Pakete nun die "argon2"-Bibliothek und unterstützen somit Argon2-Hashes (Typo3-Kennern wird das was sagen... ;)


    Außerdem haben wir ab sofort PHP 7.4.0 (Beta 1) im Sortiment. Von einem produktiven Einsatz wird noch abgeraten, aber erste Tests kann man damit schon mal machen.


    Viele Grüße


    -Klaus Keppler

    Was wird denn exakt in /var/log/mail.log protokolliert, während eine E-Mail empfangen wird die eigentlich abgelehnt werden sollte?


    Und: der Absender ist aber schon extern, oder? Intern zugestellte Mails laufen üblicherweise nicht durch den Spamfilter.

    Ich habe heute mal die aktuelle Preview auf einem Testsystem (Debian GNU/Linux 9.9 (stretch) installiert. Die Blacklist-Funktion für Kunden scheint hierbei jedoch ohne Funktion. Jedenfalls werden bei mir Mails vonin der Blacklist eingetragenen Absendern trotzdem zugestellt. Kann das jemand bestätigen?


    Ich kann das nicht bestätigen - sollte eigentlich klappen.
    Suchen Sie bitte mal mit "grep postfach@example.org /etc/dovecot/passwd" nach dem betroffenen Postfach (Mailadresse dabei natürlich anpassen). Die Zeile enthält so was wie "userdb_mail=maildir:/var/mail/web4191/1/" - daraus lässt sich der Name für das SpamAssassin-Verzeichnis ableiten - nämlich /var/lib/spamassassin/web4191_1/
    Prüfen Sie ob dieses Verzeichnis existiert und ob darin eine Datei namens "user_prefs" mit den gewünschten Blacklist-Einstellungen existiert.


    Wenn ja, dann deutet das darauf hin, dass SpamAssassin und/oder lcsam nicht laufen.

    Prinzipiell könnten Sie den schon ersetzen, allerdings müssten Sie danach noch mal alle FTP-Passwörter neu setzen (damit die jeweiligen Konfigurationsdateien für vsftpd geschrieben werden).


    Gibt es einen speziellen Grund, warum Sie von ProFTPD auf vsftpd wechseln möchten?


    Viele Grüße


    -Klaus Keppler

    Das Problem ist, dass Mailaccounts nicht einfach zwischen Servern verschoben werden können - schließlich müssen ja alle Postfachdaten (/var/mail/<Vertrag>/<Postfach>/) und alle Passwörter (/etc/dovecot/passwd) mit übernommen werden.


    Um einen "manuellen" Umzug zu besprechen, wenden Sie sich bitte an support@liveconfig.com - am besten mit der Info um wie viele Verträge und Postfächer es ungefähr geht.


    Viele Grüße


    -Klaus Keppler

    Ich verstehe das Problem nicht.
    Separate Zertifkate sind sicherer uind flexibler als ein Wildcard-Zertifikate. Die Ausstellung und Verlängerung erfolgt vollautomatisch - also wo liegt der Vorteil?


    LiveConfig v2.8 enthält ein komplett neues Let's-Encrypt-Modul und nutzt damit die ACMEv2-API, womit prinzipiell auch Wildcard-Zertifikate möglich wären. Allerdings ist für die Domain-Validierung bei Wildcards ein DNS-Eintrag erfordertlich, was bedeutet dass die Domain dann auch durch LiveConfig im DNS verwaltet werden muss. Bis das soweit ist wird es noch etwas dauern.

    Wann wird der Plan den umgesetzt, habe nämlich auch das gleiche Problem??


    Ab LiveConfig v2.8 (derzeit als Preview verfügbar) können Sie eine Konfigurationsdatei namens /var/www/<Vertrag>/conf/fpm.conf anlegen und damit die Werte "überschreiben", die letztendlich in der FPM-Pool-Konfiguration landen. Die Syntax für die fpm.conf ist quasi identisch mit der php.ini-Syntax (also "key = value").

    Hat nichts mit LiveConfig zu tun, sondern mit dem Server insgesamt. Führen Sie "systemctl status apache2" aus - vermutlich bringt das die selbe Fehlermeldung.
    Anhand der spärlichen Fehlermeldungen kann man unmöglich sagen, was die Ursache ist. Eventuell läuft schlicht systemd nicht (z.B. wenn Upstart eingesetzt wird).

    Da uns einige Anfragen hierzu erreicht haben: in ProFTPD steckt offenbar eine Sicherheitslücke (CVE-2019-12815) im Modul mod_copy.


    LiveConfig ändert nichts an der Modul-Konfiguration von ProFTPD. Wir haben die Konfiguration unter Debian 8/9/10 getestet - dort ist mod_copy standardmäßig nicht aktiviert. Sie können mit folgendem Befehl testen, welche Module geladen werden:

    Code
    proftpd -d 7 -t 2>&1 | grep loading


    Sollten Sie mod_copy aktiviert haben, können Sie die entsprechende LoadModule-Anweisung einfach aus der ProFTPD-Konfigurations auskommentieren und ProFTPD neu starten.


    Weitere Distributionen testen wir bei Gelegenheit auch noch durch.


    Viele Grüße


    -Klaus Keppler

    Für PHP 7.2 haben wir das inzwischen in unser Buildsystem aufgenommen, PHP 7.3 folgt nächste Woche.
    Beim nächsten PHP-Update wird Argon2 dann unterstützt (voraussichtlich in ca. 2-3 Wochen).


    Auch unter Debian 8 und Ubuntu 16 (die keine libargon2 mitbringen) wird PHP Argon2 unterstützen (da haben wir die notwendige Bibliothek statisch in die Argon2-Extension gelinkt).

    AutoDiscover/AutoConfigure hat mit SSL relativ wenig zu tun. Um genau zu sein, muss sogar zwingend ausdrücklich kein SSL auf der Autodiscover-Domain laufen (sprich: HTTPS/Port443 darf dort nicht geöffnet sein).
    Das grobe Vorgehen für AutoDiscover ist im Wiki beschrieben: https://www.liveconfig.com/wiki/de/autodiscover
    Das ganze ist aber aufgrund der Eigenheiten (insbesondere der Microsoft-Produkte) ziemlich anspruchsvoll und lohnt sich für einzelne Domains nicht wirklich.
    Zwingende Voraussetzung für AutoDiscover ist ohnehin, dass Sie eine separate IP-Adresse zur Verfügung haben, auf der nur Port 80 geöffnet ist (für die Autodiscover-Weiterleitung).