Beiträge von kk

    Hallo,


    heute wurde/wird ein größerer Schwung PHP-Updates veröffentlicht - betroffen sind praktisch alle aktiven PHP-Versionen, für 8.1 gibt es einen Backport einiger Bugfixes. Wir haben alle Pakete bereits entsprechend aktualisiert.

    Zudem stehen alle PHP-Versionen (5.6 bis 8.5) sowie die üblichen Extensions ab sofort auch für Ubuntu 26.04 LTS bereit - sowohl für AMD64 als auch für ARM64.

    Tests mit LiveConfig auf Ubuntu 26 stehen noch aus (ist in den nächsten Tagen eingeplant); da das aber relativ ähnlich zu Debian 13 ist, rechnen wir mit keinen großen Überraschungen.


    Viele Grüße


    -Klaus Keppler


    PS: für die Statistik - in den letzten drei Tagen wurden 386 neue .deb-Pakete (für Ubuntu 26) gebaut, sowie 335 Pakete aktualisiert (insgesamt also 721 Pakete). Möglicherweise werden wir uralte PHP-Versionen (konkret: 5.6 bis 7.3) längerfristig nicht mehr kostenfrei bereitstellen können, da der Anpassungs-Aufwand für neue Distributionen immer größer wird.

    Der Aufwand liegt dabei nicht beim Compilieren/Packaging (das haben wir ja komplett automatisiert), sondern in der Anpassung des uralten PHP-Sourcecodes an neuere/neueste Compiler und Bibliotheken - hier müssten dutzende Dateien individuell gepatched werden.

    hi klappt leider nicht, eine Idee?


    awk '{print $1}' /etc/postfix/virtual_alias | while read i; do /usr/lib/liveconfig/lcpolicyd set ${i} 50 60; done


    [ERROR] /usr/lib/liveconfig/lcpolicyd: unknown command 'set'

    Wie /usr/lib/liveconfig/lcpolicyd -h anzeigt, gibt es keine CLI-Option set.

    Beim lcpolicyd in LC2 war das noch erforderlich, weil LiveConfig die Werte über CLI-Aufrufe übergeben hatte - mit LC3 sind diese Dienste anders (effizienter) miteinander verknüpft.

    Zudem braucht bzw. darf man eigentlich keine set-Aufrufe mehr manuell machen, da die Einstellungen sonst zwischen LC3 und lcpolicyd inkonsistent sind. Werte einfach im Template bzw. Vertrag ändern, dann werden die entsprechend nach unten durchgereicht.

    Aktuell gibt es eine wohl historische Störung in der .de-Zone - alle mit DNSSEC signierten .de-Domains sind aktuell wohl nicht korrekt aufrufbar (sofern der jeweilige Resolver DNSSEC aktiviert hat).

    Eine erste Meldung der DENIC gibt es hier: https://status.denic.de


    Auf den ersten Blick scheint ein ZSK-Rollover fehlgeschlagen zu sein. Im BIND-Log erscheinen ggf. die Fehlermeldungen


    validating de/SOA: no valid signature found


    Leider lässt sich da aktuell nicht viel machen - also abwarten... :huh:

    Nuja, das Debian-Team in allen Ehren - aber "verdammt schnell" wäre ein Datum zwischen dem Mainline-Patch (01.04.2026) und dem CVE-Assignment (22.04.2026) gewesen. Zudem patcht dieses Kernel-Update 303 (!) CVEs.

    Man muss aber auch sagen, dass die Maintainer das i.d.R. alles ehrenamtlich machen, und eine Kernel-Update sicherlich das Sensibelste aller Updates sein dürfte.

    Hallo,


    vor wenigen Stunden ist ein Exploit namens "Copy Fail" (CVE-2026-31431) veröffentlicht worden, mit dem es unter praktisch allen Linux-Distributionen möglich ist, mit nur minimalem Aufwand root-Rechte zu erhalten:

    Wir haben das eben mal mit Debian 11 getestet - und auf Anhieb Erfolg gehabt. :-O

    Aus diesem Grund empfehlen wir dringend, möglichst schnell den im Heise Newsticker beschriebenen Workaround anzuwenden:

    Code
    echo "install algif_aead /bin/false" > /etc/modprobe.d/disable-algif-aead.conf && rmmod algif_aead 2>/dev/null


    Wichtig: wenn der Exploit einmal erfolgreich ausgeführt wurde, muss der Server rebootet werden! Zumindest in unseren Tests hatte ansonsten die Ausführung von su jedem Benutzer sofort root-Rechte gegeben - ohne jegliche Passwort-Abfrage.


    In der Container-Umgebung (LAC) war es uns bislang nicht möglich, den Exploit auszunutzen. Zum einen sind dort keine setuid-Programme verfügbar, die als Angriffsfläche genutzt werden könnten, zum anderen befindet sich der Benutzer da in einer isolierten Umgebung, welche einen Ausbruch zusätzlich erschwert.


    Viele Grüße


    -Klaus Keppler


    (der Vollständigkeit halber: dieser Exploit bzw. die Sicherheitslücke hat absolut nichts mit LiveConfig zu tun, sondern betrifft schlichtweg alle Linux-Server)

    Die Fehlermeldung "key import failed" hat exakt einen Grund: der in /etc/liveconfig/sslcert.pem enthaltene Private Key ist (bzw. war) ungültig (Tippfehler, Copy&Paste-Fehler, ...). Mit CA-Zertifikaten hat das nichts zu tun.

    Kurzer Nachtrag (weil es da noch einen anderen Kunden erwischt hatte): wahrscheinlich ist/war die Reihenfolge des Schlüssels und des Zertifikats in dieser Datei falsch. OpenSSL erwartet bei kombinierten PEM-Dateien immer zuerst den Private Key, danach das TLS-Zertifikat und anschließend eventuelle Chain-Zertifikate.

    LiveConfig 3.2.1 wird das beim Start prüfen und ggf. ungültige/unerwartete Blöcke "vorspulen" (und dabei eine entsprechende Fehlermeldung ausgeben).

    lclogsplit wird nur dann als eigenständiger Service eingerichtet, wenn auch NGINX genutzt wird. War das vielleicht früher mal auf dem Server installiert?

    Die Lösung ist recht simpel: deaktivieren Sie den lclogsplit-Dienst (lclogsplit wird in diesem Fall automatisch durch Apache gestartet)

    systemctl disable lclogsplit

    das SitePro Modul "lc-mod-sitepro" würde beim Update auf LiveConfig 2.19.1 entfernt werden ?

    Fehler unter Ubuntu 24.04, andere BS hab ich nicht getestet.

    Wir haben das lc-mod-sitepro in 2.19.1 eben mit in die Repos aufgenommen (da hatte sich nichts geändert, daher wurde das nicht bereitgestellt - allerdings sind die Dependencies offenbar doch recht streng...)

    Da kommen leider ein paar Sachen durcheinander.

    Die Fehlermeldung "key import failed" hat exakt einen Grund: der in /etc/liveconfig/sslcert.pem enthaltene Private Key ist (bzw. war) ungültig (Tippfehler, Copy&Paste-Fehler, ...). Mit CA-Zertifikaten hat das nichts zu tun.

    Wenn Sie im LiveConfig (unter Einstellungen -> Web) aus der TLS-Liste ein Zertifikat für die Weboberfläche auswählen, dann hat das wiederum auch nichts mit der sslcert.pem zu tun (die wird nicht angefasst/geschrieben).

    Wir haben die Fehlermeldung etwas erweitert - künftig enthält diese zusätzlich den Dateinamen (lautet dann also z.B. /etc/liveconfig/sslcert.pem: key import failed: ....

    Was passiert denn wenn Sie diese Datei entfernen (z.B. umbenennen) und anschließend LiveConfig3 starten/installieren? Damit lässt sich einfach herausfinden, ob's daran liegt.

    Bei einem LiveConfig-Client gibt's keine sslcert.pem.

    Auf den ersten Blick scheint dort kein systemd zu laufen. Das wäre allerdings zwingend notwendig (LiveConfig startet/stoppt die Dienste via dBus mit systemd, und nutzt auch sonst viele der Vorteile welche systemd mit sich bringt).

    Mich wundert es sogar, dass man heutzutage überhaupt noch ein Debian 13 (Trixie) ohne systemd starten kann... :/